Der Verhaltensveränderung beginnt mit der achtsamen Reflektion und etabliert eine mutige Aktion.

(BETA-VERSION: BEITRAG IST NOCH IN BEARBEITUNG)


Werner Bock: Was ist, darf sein, und was sein darf, kann sich verändern.

In dem Augenblick, wo wir aufhören, gegen unser inneres Signalsystem anzukämpfen, können wir uns dem zuwenden, was es uns zu sagen hat. (zentrales Element für wirkungsvolle Selbststeuerung!)


Unser somatischer Teil muss nicht länger Signale und Symptome produzieren, wenn er vom kognitiven Teil gehört und integriert wird. Wir können entspannen. Unser kognitiver Teil bekommt zugleich wichtige Informationen darüber, was jetzt gerade wirklich wichtig ist. Gedankliche Endlosschleifen werden unterbrochen. Ein Ausstieg aus dem unkreativen Autopilot-Modus wird möglich. Im inneren Team-Meeting können ganz andere, neue Möglichkeiten auftauchen. (Mehr dazu unter: Dissoziation und Autopilot als der Standard-Überlebensmechanismus in der heutigen Welt )


Deine Gefühle als Impulse für Dein Verhalten zu erkennen ist in dem folgend dargestellten Veränderungszyklus, der zu unserer selbstentwickelten Methodensammlung gehört, als initialer Prozessschritt dargestellt.

Dieser Weg der Selbstwahrnehmung und Beobachtung ist in unserer Erfahrung ein wesentlicher Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung.

Denn Veränderungsprozesse sind nur nachhaltig in Verbindung mit deiner ganzen Persönlichkeit, zu der auch essentiell deine Gefühle und deine Körperwahrnehmungen gehören.


1. Offenes Erkennen (Körper und Muster beobachten)

  • Erster kleine Erfolg: Moment! Die Situation kenne ich!

  • ATMEN, LÄCHELN und einen Moment INNEHALTEN!

  • Frage: Wie geht es mir eigentlich jetzt gerade wirklich?

2. Achtsames Beobachten (Tiefgehende Reflexion!)

  • Denkmuster meist mit Sorgen und Ängste durch Deadlines, etc. erstmal hinten anstellen

  • Was fühle ich? Beobachtung der Körperwahrnehmungen und Aktivierung des sensorischen Systems im präfrontalen Kortex

  • Was fühlst Du? Augenlider sind schwer sind, Schultern und die Bauchdecke angespannt. Hals pocht?

  • Innere Teambesprechung in der Denken und Wollen Gehör finden

  • Tunnelblick erweitern und aus dem Autopilot aussteigen


Die Reflexion hat uns geholfen, aus der Benommenheit des Autopilot-Modus auszusteigen und zu sich ins innere Team zu kommen.

Dadurch hat sich auch sein Tunnelblick geweitet, der ihn bisher auf eine einzige Option festgelegt hatte: sitzen bleiben, bis alles fertig ist. Solange unser Körper sich im Alarmmodus befindet, ist dieser Tunnelblick normal.

Mutige Entscheidungen und kreative Lösungen sind erst möglich, wenn der präfrontale Kortex die Amygdala beruhigt.





3. Freudiges Experimentieren (Neue & kreative Aktionen)

  • Spannung zwischen beiden Systemen ein wenig auszuhalten

  • Im Fühl-Modus zu bleiben, auch wenn es unangenehm ist.

  • Im inneren Team-Meeting können ganz andere, neue Möglichkeiten auftauchen.

  • Erforschung des Bereiches zwischen den Radikallösungen: Welche Kompromisse wären möglich, damit sowohl sein kognitives als auch sein somatisches System zu ihrem Recht kommen

4. Nachhaltiges Integrieren (Positive Verhalten etablieren)

  • Lernerfahrungen und Erkenntnisse integrieren

  • Erfolgreiche Denkmuster etablieren


Wir haben versucht diesen Zyklus zur Verhaltensveränderung sehr einfach gehalten, denn in jedem Prozessschritt könnte der Zyklus wieder mit dem erkennen von neuem in einer tieferen Fraktal starten.

Führen beginnt bei uns selbst.

Und uns selbst zu führen, Selbst-Führung, Self Leadership

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Autoren: Johanna & Kornelius Fuhrer

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